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Orgelgeburtstag
Foto: HAZ Warnecke 8/2006
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Von Sven Warnecke Burgdorf. Die vermutlich älteste Kirchenorgel in Niedersachsen steht in Burgdorf. Mit einem Orgelgottesdienst soll am Sonntag, 3. September, ihr Geburtstag gefeiert werden. An diesem Tag ist die Pankratiuskirche während des Großraum-Entdeckertags geöffnet. Die Geschichte der Orgel in der Pankratiuskirche beginnt zwar erst im Jahr 1815, berichtete gestern Burgdorfs Kirchenkreiskantor Martin Burzeya. Allerdings reicht der Bau des so genannten Prospektes – der Orgelvorderfront – bis in das 16. Jahrhundert zurück. Das von Orgelbauer Hans Scherer hergestellte Gehäuse stand vormals in Hildesheim und wurde 1812 nach Burgdorf verkauft. Durch Kriegseinwirkung und Wurmfraß hatte das Innenleben der Orgel erheblichen Schaden genommen und wurde 1965 vom Isernhagener Orgelbaumeister Hermann Hillebrand saniert. Mit dabei Werner Hapke, der gestern vom Umfang der Arbeiten berichtete. Die Sanierung der Orgel mit ihren 1872 Pfeifen kostete 170 000 Mark. An der Finanzierung beteiligten sich neben der Kirche auch die Stadt, der Kreis und das Land. Am 28. August 1966 – gestern vor 40 Jahren – wurde die wieder hergerichtete Kirchenorgel vom damaligen Superintendent Heinz Dreher geweiht. Sie besticht nach Auskunft von Burzeya noch heute mit ihrer Klangfarbe Aus Anlass des 40. Geburtstags der neuen Orgelpfeifen lädt die Kirche am Sonntag, 3. September, um 10 Uhr in das Gotteshaus ein. Auf dem Programm des Orgelgottesdienstes stehen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Johann Sebastian Bach. Die Orgelkompositionen werden Tina Röber-Burzeya gespielt. Während dieses Tages ist die Kirche für Besucher bis 17 Uhr geöffnet. |
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