Die lange Nacht der Glocken

fand am 2. Februar 2007 19.00 – 24 Uhr in der St.-Pankratius-Kirche statt.
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Der Kirchturm der St.-Pankratius-Kirche ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt Burgdorf – untrennbar verbunden damit ist für die meisten Bürgerinnen und Bürger das vertraute Glockengeläut zum Gottesdienst und zu vielen festlichen Anlässen. Sensible Ohren vernehmen seit geraumer in der Schlagtonfolge deutliche Disharmonien. Zu Rate gezogene Glocken-Sachverständige vom Amt für Bau- und Kunstpflege in Celle und der Landeskirche in Hannover bestätigten inzwischen den sicht- und hörbaren Verfall der vier Glocken.


Die große Glocke wurde 1922 aus Stahl, die dritte und vierte wurden 1946 aus Eisenhartguß nach zwei verlorengegangenen Kriegen und anschließend wirtschaftlich schwierigen Zeiten gefertigt. Lediglich eine Glocke besteht aus der schon von Friedrich von Schiller gerühmten und langlebigen Bronze, gegossen in Hildesheim nach dem verheerenden Burgdorfer Stadtbrand 1815. Eisen- und Stahlglocken unterliegen natürlicher und innerlicher Korrosion und verlieren ständig an Substanz, die Burgdorfer Glocken gelten als bedenklich porös. Es besteht mittelfristige Gefahr, daß sie zerspringen. Zudem sind Klöppel und Aufhängevorrichtungen verschlissen.
So sorgen die unterschiedlichen Materialien und deren Beeinflussung seit langem für disharmonischen Klang. Erste vorsichtige Schätzungen des Sachverständigen Diplom-Physiker Andreas Philipp weisen für die notwendige Glockenerneuerung und die damit verbundenen umfangreichen Bauarbeiten am Kirchturm eine Investitionssumme von mehr als € 200.000,-- aus.

Der Förderverein zur Erneuerung und Erhaltung der St.-Pankratius-Kirche e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Summe aufzubringen.

Mit der Auftaktveranstaltung: „Die langen Nacht der Glocken“ startet er am 2. Februar seine bisher größte Spendenaktion und hofft auf die Beteiligung aller Bürger/innen der Stadt Burgdorf. Bitte halten Sie diesen Termin in ihrem Kalender frei.