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„Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ Mit diesem Merkvers aus dem 90. Psalm – gesetzt auf 3 Schrifttafeln an den 3 Eingangspfeilern – werden die Besucher des Kirchlichen Friedhofs an der Uetzer Str. künftig begrüßt. Bestattungskultur in Deutschland war und ist durchdrungen vom jüdisch-christlichen Glauben. Die Glaubensbotschaft muss aber immer wieder neu entdeckt und in die Formensprache unserer Zeit übersetzt werden. Dieses Anliegen hat sich der Steinbildhauermeister Uwe Spiekermann aus Langenhagen zur Aufgabe gemacht. Neben den Schrifttafeln am Eingang hat der Kirchenvorstand bei ihm 2 weitere Denkmale in Auftrag gegeben: Sie geben Zeugnis von der ewigen Treue Gottes, die über den Tod hinausreicht. |
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Im Rasengräberfeld unter den hohen Bäumen neben der Kapelle wurde ein Denkmal aus Obernkirchener Sandstein gesetzt, bestehend aus vier seitlichen Stelen mit der Inschrift : „Und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. Ps. 23,6“ Die Errichtung dieses Denkmals wurde möglich durch einen Spende von Dora und Hero Eden in Höhe von 5.000,-€. Danke! Im neuen Urnenrasengräberfeld wurde ein Denkmal aus Anröchter Dolomit gesetzt, bestehend aus zwei Sitzquadern und einer Tischstele. Es trägt die Inschrift: „Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn. Römer 8,39“ |
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Im August 2006 konnten im Eingangsbereich des kirchlichen Friedhofs an der Uetzer Str. 65 Gedenksteine für die Burgdorfer Kriegsopfer des 2. Weltkrieges restauriert werden. Viele der jetzt restaurierten Gedenksteine tragen als Sterbedatum den 24. Februar 1945. An jenem Tag vor 61 Jahren wurden 31 Männer, Frauen und Kinder Opfer eines Bombenangriffs auf Burgdorf. Möglich wurde die Restaurierung durch die großzügige Spende eines Burgdorfer Bürgers, der ungenannt bleiben möchte. Der Kirchenvorstand der St. Pankratiusgemeinde dankt auch der Stadt Burgdorf, durch deren Fürsprache Zuschüsse aus den Mitteln des Landes Niedersachsen flossen. Die Kosten belaufen sich bisher auf 9400,-€. Auch die 9 Gedenktafeln der russischen und polnischen Kriegsgräber am Ausgang Schopenhauerstr. werden demnächst aufgearbeitet. |
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