Neubau bewährt sich bei Hitze

St.-Pankratiusgemeinde feiert erstes Gemeindefest an der Lippoldstraße – Auch Klavier ist neu


Am gerade enthüllten neuen Klavier: Johannes Mnich spielt, und Felix Kegler wendet die Notenblätter um. Die Chöre tragen das Musical vor. Korte

Die St.-Pankratius-Kirchengemeinde hat ihr erstes Gemeindefest im neuen Gemeindehaus an der Lippoldstraße gefeiert – und der Neubau hat sich auf Anhieb bewährt. „Das Haus eignet sich auch sehr gut zum Feiern“, lautete das abschließende Urteil von Pastor Wolfgang Thon-Breuker. Dabei präsentierte sich der moderne Neubau in der Burgdorfer Weststadt den rund 300 Besuchern im wahrsten Sinne des Wortes als offenes Haus: Weil am Sonntag Temperaturen um die 30 Grad herrschten, standen alle Fenster und Türen den ganzen Tag über weit offen. Der angenehme Durchzug habe die Hitze erträglich gemacht, urteilten Thon-Breuker und sein Kollege Pastor Michael Schulze, der das Pastorenhaus nebenan bewohnt, das im gleichen Stil errichtet ist. Das Gemeindefest im neuen Zentrum hatte morgens mit einem Gottesdienst begonnen, der wie der ganze Tag unter dem Motto „Von Josef und seinen Träumen“ stand. Es gab Kinderspiele nach Motiven der biblischen Josefs-Geschichte, ein Josef-Quiz, und zum Abschluss führten Kinderchöre von St. Pankratius und der Spatzenchor unter Leitung von Kantorin Tina Röber-Burzeya das Musical Josef und seine Brüder auf. Zwischendurch sorgte die Jazzband Old Jailhouse Kids für modernere Klänge. Pastor Schulze konnte das rund 11 000 Euro teure und maßgeblich vom Freundeskreis zur Förderung der kirchenmusikalischen Arbeit finanzierte nagelneue Bechstein-Klavier enthüllen, das beim Musical gleich anschließend zum ersten Einsatz kam.

Norbert Korte in der HAZ, Burgdorfer Anzeiger, vom 17.7.2007