Konfirmandenpraktikum bot unvergessliche Eindrücke in die Vielfalt kirchlicher Aufgaben

Am 30. November wurden die Ergebnisse in der St.-Pankratiuskirche der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.



Wir, (v. vorn nach hinten) Alexandra, Elena, Christian, Elsa, Michelle, Johanna u. Thalke haben mit viel Spaß neben Nachtwanderung, Kerzenziehen und Kochen auf dem Lagerfeuer, eine kühle Oktobernacht in den selbstaufgebauten Zelten verbracht.

Im Taufwald haben Konfirmanden unter Anleitung von Ernst Herbold eine Wasserleitung gelegt. Auf dem kirchlichen Friedhof haben Konfirmanden vom Leiter Peter Zywiolek einen Einblick in die Pflege eines Friedhofs erhalten. Unter Mithilfe
des kirchlichen Besuchsdienstes haben Konfirmanden in den Seniorenheimen der Stadt pflegebedürftigen Menschen vorgelesen.
Die Pfadfinderin Thalke Baumann bot mit ihrer Sippe Konfirmanden eine Übernachtung auf dem Pfadfindergelände. Gemeinsam mit den Blumenkreisfrauen wurde der Erntedankaltar
geschmückt.

Marit Höing gestaltete mit Konfirmanden
mehrere Schaukästen. „Extrablatt - die heimlichen Stars der Kirchengemeinde“ hieß die Jugendzeitung, die Katharina Schulze mit Konfirmanden erstellte. Daraus ist das Interview mit dem Asphalt-Verkäufer in diesem „Kirchturm“ abgedruckt.


Kantor Martin Burzeya integrierte Konfirmandinnen in die Jugendkantorei
und brachte am 9. November das Musical
„Hiob“ zur Aufführung. Elsa König und Ina Kruse hatten imKU-Praktikum unter Anleitung von Anna-Maria Franz, 16 Jahre, eine Andacht zum Thema „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“
vorbereitet.


Das sind nur einige der 26 Projekte, in die unsere 110 Hauptkonfirmanden/
innen der St.-Pankratius-Kirchengemeinde von
September bis November hineingeschnuppert haben.

Am Freitag, 30. November, um 18.30 Uhr werden die Ergebnisse in der St.-Pankratiuskirche der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.

Pastor Wolfgang Thon-Breuker


Provokant war zum Reformationstag der kirchliche Schaukasten an der Marktstraße gestaltet. In den Abendstunden grinste ein leuchtender hohler Kürbis den Passanten entgegen. Dazu gab es kritische Denkanstösse: „Hohl, wenn man denkt: Geld macht glücklich. Hohl, wenn man denkt, dass Geiz geil ist. Hohl, wenn man denkt, dass man durch Ablass zahlen in den Himmel kommt.“ Die Konfirmanden Marvin Wolf, Patricia Kühler, Valerie Kruse und Johanna Müsse hatten den Schaukasten unter Anleitung von Marit Höing gestaltet. Sie wollten damit zur Auseinandersetzung mit der Haloween- Tradition anregen und Luthers bahnbrechende reformatorische Erkenntnisse den Menschen der Stadt Burgdorf nahe bringen.