Begleiten - Finanzieren - Unterstützen

Förderverein zur Erneuerung und Erhaltung der St. Pankratius-Kirche e.V.

Der Burgdorfer Metallkünstler Hilko Schomerus (l.) im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Fördervereins Hubert Berz (r.) und dem 2. Vorsitzenden Wolfgang Schüttler vor der restaurierten Glocke. Foto: W. Hornig
Der Burgdorfer Metallkünstler Hilko Schomerus (l.) im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Fördervereins Hubert Berz (r.) und dem 2. Vorsitzenden Wolfgang Schüttler vor der restaurierten Glocke. Foto: W. Hornig

Seit seiner Gründung 1982 hat der Förderverein viele Arbeiten an der Kirche mit Spendengeldern unterstützt oder erst ermöglicht. Dazu zählen die Erneuerung der Holzkonstruktion des Turmes, die Einrichtung eines Museums in der Turmstube, der Bau eines barrierefreien Zugangs zur Kirche, finanzielle Unterstützung zum Spittadenkmal und die Restaurierung der barocken Orgel.


Als letztes großes Projekt startete der Verein mit der Spendenkampagne „4 Glocken für Burgdorf“, das mit der Weihe der neuen Glocken 2009 seinen erfolgreichen Abschluss fand.

Auch in Zukunft wird der Verein Projekte zur Kirchenerhaltung und –erneuerung des denkmalgeschützten Gebäudes finanzieren.
Wer dem Verein beitreten oder sich einfach nur informieren möchte, der wende sich an Hubert Berz.

 

Bericht von der Kirchenfahrt des Fördervereins 2016

Drei Kirchen auf einen Streich
Die alljährliche Kirchenfahrt des Fördervereins zur Erhaltung und Erneuerung der St. Pankratius-Kirche führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im September dieses Jahres in die östliche Lüneburger Heide: Dort besichtigten sie drei Kirchen - mit allerlei musikalischer Untermalung.
Vorbereitet hat die Kirchenfahrt wie gewohnt Ernst Schmidt. Dieser begrüßte dann auch gemeinsam mit Hubert Berz, Vorsitzender des Fördervereins die 58 Teilnehmer. Als erstes fuhr die Gruppe nach Sprakensehl im Landkreis Gifhorn, um dort die Heidekirche St. Christophorus zu besichtigen. Dr. Heinrich Springhorn, Pastor der St. Christophorus Kirchengemeinde, stellte die Geschichte der Kirche und deren Bedeutung in der Gemeinde vor. Nach einer gemeinsamen Andacht verabschiedeten sich die Teilnehmer mit einem von der Orgel begleiteten Choral.
Weiter ging die Busfahrt zu der in der Nähe gelegene Kapelle Johannes der Täufer in Bokel. Die kleine Kapelle, die Platz für bis zu hundert Personen hat, wurde 1472 vollendet. Noch heute beherbergt das Kleinod an der Kanzelseite die Bleifenster von 1648. Der ursprüngliche, sehr wertvolle spätgotische Schnitzaltar von 1430 steht heute im Landesmuseum in Hannover. Kirchenmaler Rudolf Schäfer gestaltete 1943 einen Flügelaltar, der sich seitdem in der Kapelle findet.
Nach einer Kaffeepause im Heidecafé Bartels in Bokel steuerte die Kirchenfahrt Bad Bodenteich an. Als letztens Ziel stand die dortige St. Petri-Kirche auf dem Programm.

Kirche in Bad Bodenteich; Foto: Ernst Schmidt

Kirche in Bad Bodenteich; Foto: Ernst Schmidt

Diese hat eine ähnliche Geschichte wie St. Pankratius. Nach einem Brand 1808 wurde die alte Kirche 1833 abgerissen und eine neue Kirche gebaut. Der Neubau wurde vom hannoverschen Konsistorial-Baumeister Fellner entworfen. Am 06. November 1836 wurde das neue Gotteshaus eingeweiht. Sehenswert im Kirchenraum sind das kunstvoll gestaltete Tonnengewölbe mit seinem Sternenhimmel, die Emporen Brüstungen, Kapitelle und Gesimse sowie das 1936 vom Bildhauer Wilhelm Groß geschnitzte Altarkreuz.
Aus der Bauzeit der Kirche stammt das unter Denkmalschutz stehende Gehäuse der Orgel. 1996 entstand hinter dem alten Prospekt ein von Grund auf neues Orgelwerk der Firma Hillebrand aus Altwarmbüchen. Anfang November wird in der Kirche das 20-jährige Jubiläum der erneuerten Orgel gefeiert. Als Höhepunkt spielte Organist Jan Hildebrand auf der großen Orgel klassische und moderne Stücke bekannter Komponisten für die Kirchenfahrt-Gruppe. Mit einem Choral verabschiedete sich diese von Bad Bodenteich und trat bei guter Stimmung und mit Dank an Ernst Schmidt und Jan Hildebrandt die Rückfahrt nach Burgdorf an.
Das Programm für die Kirchenfahrt 2017 wird Ernst Schmidt anlässlich der Mitgliederversammlung im März 2017 vorstellen.
Hubert Berz