Burgdorfer Kantorei konzertiert wieder

Werke von Mendelssohn, Rutter, Todd, Piazolla, Williams und Schütz

Nach mehreren Jahren Pause wird die Burgdorfer Kantorei nun endlich wieder konzertant in Erscheinung treten. Gemeinsam mit Martina Nawrath (Sopran), Dima Mondello (Saxofon) und Maike Jensen (Orgel und Klavier) wird sie unter Leitung von Martin Burzeya am Sonntag, 6. November, um 18 Uhr Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, John Rutter und Will Todd zu Gehör bringen.

Die Kantorei hat seit Beginn der Pandemie nie gänzlich geschwiegen: Online-Proben, klein besetzte Treffen, Open-Air-Singen und bewusst in weiter Aufstellung dargebotene Werke machten dies möglich. „Doch nun ist es endlich wieder so weit, dass wir und das Publikum endlich wieder in den Genuss von konzertanter Kirchenmusik kommen.“, so Kirchenkreiskantor Martin Burzeya. Dabei wird die Kantorei allerdings nicht wie gewohnt von vorne musizieren, sondern von der Orgelempore, um ein gutes Zusammenspiel zwischen Chor und Orgel zu ermöglichen.

Das Programm legt bewusst den Schwerpunkt auf Werke mit Chor und Orgel. Die im Mai 2021 restaurierte Hillebrand-Scherer-Orgel der St. Pankratius-Kirche kommt auf diese Weise besonders zur Geltung. Und das zu Recht, haben sich doch viele Burgdorfer Bürgerinnen und Bürger für die Aufarbeitung des denkmalgeschützten Instruments eingesetzt. Auch reine Instrumentalmusik soll nicht zu kurz kommen. Für die Werke in der Besetzung Klavier und Saxofon von Ola Gjeilo, John Williams, Michael Schütz und John Rutter kann dankenswerterweise der Flügel von Scena genutzt werden, der vorübergehend in der St. Pankratius-Kirche steht.

Das Programm spannt einen Bogen von der Romantik bis in die Moderne. Die zwei großen Chorwerke „Hör mein Bitten“ und „Wie der Hirsch schreit“ von Mendelssohn bilden den Rahmen für das Konzert. Erfreulicherweise konnte für den Solo-Sopran-Part Martina Nawrath aus Hildesheim gewonnen werden, die auch schon mehrfach in St. Pankratius zu hören war, zuletzt im Weihnachts- Oratorium von Camille Saint-Saens im vergangenen Jahr. Abwechslungsreich greifen die eindrucksvollen Kompositionen der modernen Komponisten im Mittelteil ineinander. Als äußerst eindrucksvoll dabei sind dabei die Titelmusik von „Schindlers Liste“ (John Williams) für Klavier und Saxofon und „Exalt us in Your love“ von Will Todd für Chor und Orgel hervorzuheben.

Eintrittskarten zu 10 Euro (für Schüler und Studenten 7 Euro) gibt es nur an der Abendkasse. Diese öffnet um 17.15 Uhr. Es besteht freie Platzwahl.

Kontakt: Martin Burzeya, (0 51 36) 88 89 22, martin.burzeya@evlka.de

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